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Die Judoabteilung von Siklos
wurde in den Jahren 1962-63 vom Polizeihauptmann Miklos Meszaros gegründet.
Damals gehörte sie noch nicht zum Sportverein, sondern sie funktionierte als
selbständiger jugendlicher Selbstbildungsverein. Miklos Meszaros hatte damit
das Ziel, die zwecklos herumstreichenden jungen Leute zusammenzuhalten. Diese
Jugendlichen bereiteten sich noch nicht auf Wettkämpfe vor. Sie besuchten die Trainings
nur zum eigenen Spaß und außerdem halfen der Polizei bei verschiedenen Jugendveranstaltungen
und Bällen.
(Der Enkel von Miklos Meszaros,
arbeitet als Hilfstrainer bei der Mannschaft und verwendet
seine auf den Wettkämpfen erworbenen Erfahrungen.)
Am 12. Januar 1969 wurde der
Selbstbildungsverein Sportabteilung und ist dem Sportverein beigetreten. Von
1969 bis 1972 war Sandor Török der Trainer, später wurde er Vorsitzender der
Judoabteilung. (Das Budget im ersten Jahr waren 14.000 Ft.) In diesem Jahr
gewann die Mannschaft, die beinahe aus 40 Mitgliedern bestand, auf den Landeswettkämpfen
schon zwei Gold-, sechs Silber- und vierzehn Bronzemedaillen.
Seit diesem Jahr kann man den
Anfang der Sporttätigkeit unserer Abteilung zählen. Nach der Bekämpfung der
Anfangsschwierigkeiten entwickelte sich die Abteilung schnell, die Gesamtzahl
nahm fortdauernd zu. Zwischen 1969 und 1972 wurde der Tenkes-Pokal, ein
Landeswettkampf für Erwachsene, im
Rahmen des (Blasorchesterfestival) veranstaltet. Dieser
Wettkampf wurde später wegen finanzieller Gründe abgeschafft. In der
Weiterentwicklung der Abteilung spielte der nächste Trainer: Ferenc Kovács,
alias Pikszi eine große Rolle. Ferenc Kovács leitete 10 Jahre lang die Arbeit
der Abteilung.
Nach seinem Weggehen führte
Jozsef Könnyü die Trainings weiter. Er war energisch und hatte langjährige
Pläne. Dieser große Schwung wurde 1981 von seinem Flugzeugabsturz unterbrochen.
Mit seinem Tod geriet die Existenz der Abteilung auch in Gefahr und erst nach
langer Zeit gelang es, die Judoabteilung wieder auf die Beine zu bringen. Die
Abteilung funktionierte von 1985 bis 1987 nicht.
Zu dieser Zeit
kamen an die Spitze der Mannschaft, sie
organisierten die Arbeit wieder, sammelten die Tatamis zusammen und gewannen
die alten Sportler zurück. Beide sind schon seit langem Mitglieder in der
Abteilung (1973 begannen sie die Judotrainings zu besuchen, waren Schüler von
Ferenc Kovács und Jozsef Könnyü), es lag und liegt ihnen auch noch heutzutage
am Herzen, dass das Judo von Siklos sowohl im In- als auch im Ausland
erfolgreich ist.
Um dieses Ziel zu
erreichen, nahmen sie in den 90er Jahren an gemeinsamen Trainingslagern mit den
Sportlern des Úttörġ Stadions (heute: Athletisches Zentrum Margitsziget)
geführt von Sándor Fülöp und mit den Judokas aus Kaposvár geführt von Ferenc
Kovács. Wir besuchen regelmäßig den Budapest-Pokal und andere internationale Wettkämpfe,
sowohl im In- als auch im Ausland. 2003 wurde der neu gestartet. Vorläufig nur auf Einladung können die
Mannschaften teilnehmen, aber wir hoffen, dass der Ungarischer Judoverband ihn
bald auch auf ihren Wettkampfkalender aufnimmt.
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